Weiterbildung für Traditionsvereine: Workshop „Update Gemeinnützigkeit 2026“ in Schneeberg

Weiterbildung für Traditionsvereine

Der folgende Bericht sowie die Fotos stammen von Andreas Rössel.

Im Rahmen des Bildungsmonats März lud der Sächsische Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zu einem Workshop nach Schneeberg ein. Rund 60 Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen nutzten die Gelegenheit zur Weiterbildung beim Workshop „Update Gemeinnützigkeit 2026“ und zum Austausch.

Der Monat März steht im Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. seit vielen Jahren ganz im Zeichen der Weiterbildung. In dieser Zeit organisiert der Vorstand Workshops und Arbeitsgruppenberatungen für die Mitgliedsvereine. Ziel ist es, die ehrenamtliche Arbeit in den bergmännischen Traditionsvereinen zu unterstützen und Vorständen sowie engagierten Mitgliedern wertvolle Hinweise für ihre tägliche Vereinsarbeit zu geben.

So fand am 7. März 2026 im Objekt der Fundgrube „Weißer Hirsch“ in Schneeberg erneut ein Workshop statt. Trotz des schönen Frühlingswetters folgten rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Mitgliedsvereinen des Landesverbandes der Einladung. Viele nahmen dafür sogar eine längere Anreise aus verschiedenen Regionen Sachsens in Kauf. Zweieinhalb Stunden lang beschäftigten sie sich intensiv mit der Thematik „Update Gemeinnützigkeit 2026 – Was Vorstände jetzt wissen müssen“.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. und dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. organisiert. Im Mittelpunkt standen aktuelle steuerliche Neuerungen und rechtliche Änderungen für gemeinnützige Organisationen, die ab dem Jahr 2026 gelten. Dazu gehören unter anderem höhere Pauschalen, mehr wirtschaftlicher Handlungsspielraum für Vereine sowie verschiedene Vereinfachungen bei bürokratischen Anforderungen.

Als Referentin führte Claudia Vater vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. durch die Veranstaltung. Seit über 20 Jahren unterstützt sie engagierte Bürgerinnen und Bürger und stärkt mit ihren Vorträgen und Workshops das bürgerschaftliche Engagement im ländlichen Raum. In ihrem praxisnahen Vortrag erläuterte sie verständlich und kompakt die wichtigsten Neuerungen und gab den anwesenden Vereinsvorständen zahlreiche hilfreiche Hinweise für ihre verantwortungsvolle Arbeit.

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausführungen der Referentin. Die rege Beteiligung und die zahlreichen Nachfragen machten deutlich, wie wichtig solche Weiterbildungsangebote für die Arbeit unserer Traditionsvereine sind. Alle Teilnehmenden erhielten zudem ein Booklet mit den wichtigsten Informationen, sodass die Inhalte auch später noch einmal nachgelesen und in den eigenen Vereinen weitergegeben werden können.

Auch das Echo auf die Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. Aussagen wie „sehr informativ“, „wichtige Hinweise für unsere Vereinsarbeit“ oder „eine rundum gelungene Veranstaltung“ spiegelten die große Zufriedenheit der Teilnehmenden wider. Die gute Stimmung und die zahlreichen Gespräche im Anschluss zeigten einmal mehr, wie wertvoll der Austausch unter den Vereinen ist.

Damit bleibt der März im Landesverband weiterhin der Bildungsmonat, in dem Wissen vermittelt, Erfahrungen geteilt und die Arbeit unserer bergmännischen Traditionsvereine für die Zukunft gestärkt wird.

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