Digitale Mitteldeutsche Vortragsreihe „Wem gehört der Boden?“ startet im Oktober
Was verrät der Boden über unsere Geschichte? Wem gehören Landschaften, Rohstoffe und historische Kulturgüter? Und welche Bedeutung haben sie für unsere Zukunft? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigt sich die neue digitale Vortragsreihe „Wem gehört der Boden?“, die von Oktober 2026 bis März 2027 jeweils am ersten Montag im Monat um 18 Uhr online stattfindet.
Die Vortragsreihe richtet sich an alle, die sich für Regional- und Heimatgeschichte, Archäologie, Landschaftsentwicklung und den verantwortungsvollen Umgang mit unserem kulturellen Erbe interessieren. Namhafte Referentinnen und Referenten beleuchten die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Boden, Geschichte und Gesellschaft.
Initiatoren und Träger der Reihe sind der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, der Heimatbund Thüringen, die Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle Thüringen, das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK), die Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis sowie der Verein für Sächsische Landesgeschichte. Gemeinsam schaffen sie ein länderübergreifendes Forum für historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger in Mitteldeutschland. Unterstützt wird das Projekt durch die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Den Auftakt bildet am Montag, 5. Oktober 2026, der Vortrag von Prof. Dr. i. R. Hans-Rudolf Bork. Unter dem Titel „Wem gehören die Bodenschätze?“ zeichnet er die Entwicklung und Nutzung unserer Böden über rund 7.000 Jahre nach. In den folgenden Monaten widmet sich die Reihe unter anderem historischen Karten, Luftbildern, Geoportalen, illegalen Schatzgrabungen, der Bergbaugeschichte und weiteren spannenden Themen rund um den Boden als Kultur- und Naturerbe.
Die Teilnahme an allen Vorträgen ist kostenfrei. Ausführliche Informationen zum Programm werden ab September 2026 hier auf der Homepage veröffentlicht.
Anmeldungen sind bereits jetzt möglich: https://eveeno.com/260100806
Fotos: Martin Gessert / Hohenfelden