''Petri Heil!'' bei Ringpfeil

Karpfen aus der Lausitz schmeckt, nicht nur Silvester.

„Karpfen soll es sein, aber ohne Gräten, die mag mein Mann nicht", so der Wunsch einer Kundin. Da schmunzelt Karsten Ringpfeil, Inhaber der gleichnamigen Teichwirtschaft im Königswarthaer Ortsteil Wartha. 2013 übernahm er das Unternehmen von seinem Vater Uwe, der in den Ruhestand ging. 52 naturbelassene Teiche mit einer Fläche von über 380 Hektar werden bewirtschaftet. Haupterwerbszweig ist traditionell die Karpfenzucht. Im Hofladen in Wartha (Mühlenweg 3) wird Karpfen fangfrisch oder geräuchert angeboten. Und wer seinen Silvesterkarpfen ohne Gräten möchte, wie die Kundin eingangs? Kein Problem, denn der fangfrische Karpfen ist auf Wunsch auch als Filet erhältlich. Der Hofladen ist geöffnet Montag und Mittwoch von 12 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag und Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr sowie am Samstag von 9 Uhr bis 12 Uhr. Bei größeren Mengen oder wenn es schnell gehen soll, ist es gut, vorher anzurufen und zu bestellen (Telefon: 03 57 26 / 5 42 90).

Wie die Teichwirtschaft Ringpfeil engagiert sich auch die Teichwirtschaft Bräuer im Oßlinger Ortsteil Weißig in der Gemeinschaftsinitiative „Die Lausitz schmeckt". Der Hofladen in Weißig (Am Teichhaus 1) ist geöffnet dienstags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr, samstags von 9 Uhr bis 12 Uhr (Telefon: 03 57 92 / 5 04 11). Die Initiative, in der über 40 Unternehmen mitwirken, vereint das Ziel, Herkunft, Vielfalt, Qualität, Transparenz sowie Erlebnisse und Genuss zu vermitteln. Sie wird vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK) und vom Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) unterstützt.

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