„Kunst im ländlichen Raum“

Am Vereinshaus im Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn kann man das historische Dorf entdecken

Wer derzeit durch den Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn fährt, kann beobachten, wie das Vereinshaus von Tag zu Tag schöner wird. Am 10. Mai 2019 erhielt Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel den Auftrag zur Gestaltung der Fassade mit historischen Motiven.
Initiiert wurde diese Aktion durch das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK). Das SLK gewann Rahmen des simul+ Wettbewerbes – Ideen für den ländlichen Raum des SMUL in der Kategorie Kunst, Kultur, Identität auf dem Land mit dem Wettbewerbsbeitrag „Blickpunkte – Kunst im ländlichen Raum“. Bischofswerdas Oberbürgermeister Holm Große und der Ortschaftsrat Schönbrunn waren von dieser Aktion begeistert und engagierten sich für deren Umsetzung.
Für den Bischofswerdaer Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel, der in seiner Kindheit viel Zeit in Schönbrunn verbrachte, war es eine Herzensangelegenheit, die historischen Motive herauszusuchen und künstlerisch umzusetzen. Dabei halfen ihm historische Aufnahmen und eigene Erinnerungen. Gemalt hat er schon immer gern, gut und viel, also machte er vor etwa 20 Jahren das Hobby zum Beruf. Egal ob Wohnungen, Gaststätten, Gewerberäume, Fassaden in Städten und Dörfern, Fassadenwerbung, oder schlichte Möbel, mit seinen Bildern wird alles zum individuellen Einzelstück. Und in allem was er malt erkennt man die Liebe zum Detail, die Liebe zur Natur und Heimat.
Genau das passte auch zum Anliegen des Projektes: Mit Kunst Identität schaffen – das gelingt Uwe Gloge-Häntschel am Vereinshaus in Schönbrunn. Spätestens Ende August kann das Vereinshaus dann komplett in neuer Schönheit bewundert werden.

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