„Kunst im ländlichen Raum“ – Vereinshaus im Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn bekommt ein neues Gesicht

Im August 2018 lobte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft den simul+ Wettbewerb – Ideen für den ländlichen Raum aus. Gefragt waren Ideen zur Gestaltung lebenswerter Gemeinden sowie kreative Konzepte zur Entwicklung des gemeinschaftlichen Lebens und Zusammenhalts im ländlichen Raum.

Der Wettbewerb fand eine überaus große Resonanz. Insgesamt wurden 334 Beiträge von Vereinen, Unternehmen, privaten Akteuren und Kommunen eingereicht.
14 Gemeinden und das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK) als landesweit tätiger Verein erhielten Prämien im Modul „Land.Kommune“. In der Kategorie Kunst, Kultur, Identität auf dem Land gewann das SLK mit seinem Wettbewerbsbeitrag „Blickpunkte - Kunst im ländlichen Raum“. Insgesamt können in diesem Projekt zehn Einzelprojekte im ländlichen Raum Sachsens realisiert werden.
Für eines der Ersten erfolgte am 10. Mai 2019 im Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn die Übergabe des Auftrages an den ausführenden Künstler, Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel durch das SLK. Die zur Straße gewadte Fassade des Vereinshauses wird durch ihn mit historischen Motiven aus dem Leben der Gemeinde Schönbrunn, heute ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Bischofswerda, künstlerisch gestaltet. Die Idee dazu kam von Dr. Holm Große, Oberbürgermeister der Stadt Bischofswerda. Der Ortschaftsrat Schönbrunn war von der Idee begeistert und engagierte sich für deren Umsetzung.
Patricia Wissel, Abgeordnete des Sächsischen Landtages, machte sich ebenfalls für die Umsetzung des Vorhabens stark.

Bildunterschrift:
SLK-Geschäftsführer Peter Neunert (links) übergab im Beisein von OB Holm Große (2.v.re.), Uwe Böhme, Ortsvorsteher des Ortsteiles Schönbrunn (rechts) und Patricia Wissel, Mitglied des Sächsischen Landtages (2.v.li.) den Auftrag an den Künstler Uwe Gloge-Häntschel (Bildmitte).

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