Das sind die "Blickpunkte im ländlichen Raum"

Blickpunkt im Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn - Gruß aus Schönbrunn

Ein neuer „Blickpunkt“ im Bischofswerdaer Ortsteil Schönbrunn wurde am 13. August 2019 übergeben: im Beisein von Oberbürgermeister Holm Große und dem Geschäftsführer des Sächsischen Landeskuratoriums ländlicher Raum e.V. (SLK), Peter Neunert, sowie weiteren Gästen wurde das durch Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel gestaltete Wandbild am Vereinshaus an die Gemeinde Schönbrunn, vertreten durch den Ortsvorsteher Uwe Böhme, übergeben. Die Schönbrunner freuen sich sehr über die gelungene Gestaltung der Außenfassade, welche historische Motive aus der Geschichte des Ortsteiles darstellt.
Oberbürgermeister Holm Große und Landtagsabgeordnete Patrica Wissel bedankten sich auch im Namen der Schönbrunner bei Wandmaler Uwe Gloge-Häntschel für die Gestaltung und bei dem SLK, welches die Umsetzung ermöglichte.

Blickpunkt Arzberg - Attraktiver Blickpunkt in der Dorfmitte

Das Mehrgenerationshaus in Arzberg – ein Haus für alle Generationen. Mit der neuen Fassadengestaltung ist es noch schöner geworden, zur Freude der Arzberger und der zahlreichen Gäste, die den ostelbischen Ort besuchen. Der Künstler Christian Weiße schuf mit seiner Arbeit einen reizvollen und attraktiven Blickpunkt in der Dorfmitte. Die Motive an der Fassade zeigen Menschen und Alltag in Ostelbien. Bürgermeister Holger Reinboth und Landtagsabgeordneter Frank Kupfer bedankten sich auch im Namen der Arzberger bei Künstler Christian Weiße für die Gestaltung und bei dem SLK, welches die Umsetzung möglich machte.

Blickpunkt Kalkreuth - Feldscheune in neuem Look

„Zwischenwelten“ – diesen Titel gab Künstler Sebastian Bieler seiner Gestaltung an der Feldscheune bei Kalkreuth. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass eine enge Beziehung zwischen den Menschen, ihrer Arbeit in der Natur, der Erholung die er dort findet und den Pflanzen und Tieren, welche hier ihren Lebensraum haben, besteht. Es ist in der Verantwortung des Menschen auf das Kleine zu achten, die Schöpfung zu bewahren und zu erhalten. Deshalb hat der Künstler bewusst überdimensional die Insekten und die Blume gestaltet. Seine Arbeit findet großen Anklang und regt auch zur Diskussion an. Michael Bieler ist es gelungen, einen attraktiven Blickpunkt mit der Gestaltung der Feldscheune zu schaffen. Für den Künstler und das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V., das im Rahmen des Wettbewerbes „Ideen für den ländlichen Raum“ die Umsetzung des Werkes ermöglichte, gab es ein großes Dankeschön von dem Landtagsabgeordneten Sebastian Fischer, von Bürgermeister Falk Hentschel und dem Eigentümer der Scheune Uwe Behrisch.

Blickpunkt Langenleuba-Oberhain - "Mein Platz zum Wachsen" - ein Start erster Klasse

So empfanden es die Schüler und die Lehrer der Grundschule Langenleuba-Oberhain. Mit Spannung hatten sie darauf gewartet, wie das Wandbild an ihrer Schule aussehen wird. Im Juni entwarfen die Kinder mit dem Künstler Guido Günther und ihren Lehrern Ideen und Skizzen. Warum ihre Grundschule ein Platz zum Wachsen ist, das sollten sie aufmalen. Ihre Skizzen erzählten vom Lernen, vom Spiel, dem Kumpel, den Lehrern, von Bäumen und Käfern, die auf ihren Blättern krabbelten, und noch viel mehr. Als Staatsminister Thomas Schmidt, Bürgermeister Thomas Eulenberger und Schulleiterin Silke Rauschenbacher das Zeichen gaben und die Plane fiel, welche das Wandbild noch verhüllte, gab es einen großen Jubel – das Bild ist toll geworden. Mit einem Lied und einem großen Dankeschön bedankten sich die Kinder vor allem bei Guido Günther und allen die dazu beitrugen, dass so ein schönes Bild ihre Schule ziert.

Blickpunkt Pausa - Power in Pausa

Die Leipziger Künstlerin Carolin Okon erhielt ihre Inspiration für dieses Kunstwerk durch zahlreiche Gespräche in Pausa und der Region. In ihre Arbeit flossen insbesondere die Anregungen, Gedanken, die Motivation der Initiative „Heimat braucht Bauern“ ein. Carolin Okon will damit auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig der Berufsstand der Bauern ist. Deren Arbeit gilt es zu schätzen, denn es ist ein nicht einfacher „Ritt“ für den Berufsstand in der heutigen Zeit.
Die Pausaer und die zahlreichen Touristen, die diesen Ort besuchen, will sie mit ihrer Kunst zum Nachdenken anregen. Bewusst hat sie eine comichafte Gestaltung für die Figur gewählt, denn sie soll auch erfreuen. Wie viel Freude die Figur machen kann, das haben die Kinder des Kindergartens aus Pausa für sich entdeckt und bereits getestet. Mit einem Lied und einem großen Hallo bedankten sie sich dafür. Im Namen der Pausaer sagte Bürgermeister Jonny Ansorge ein herzliches Dankeschön an die Künstlerin Carolin Okon, an den Landtagsabgeordneten Andreas Heinz, an das SLK und an die Mitarbeiter des Bauhofs. Sie alle haben wesentlichen Anteil daran, dass dieses interessante und schöne Kunstwerk jetzt in Pausa steht.

Blickpunkt Thermalbad Wiesenbad - ein Kugel- und Klangspiel für Kleinund Groß

Die Künstlerin Katrin Baumann hatte im Rahmen  des simul+ Wettbewerbs „Blickpunkte – Kunst im ländlichen Raum“ die kreative Idee ein Kugelspiel mit Klangerlebnis zu entwerfen.
Gemeinsam mit dem kug-Design-Team, zu dem der Metallbaubetrieb Wittrisch aus Wiesa und ein Klangspezialist aus der Schweiz gehören, bekam sie die Chance, ihre Idee in der Gemeinde  Thermalbad Wiesenbad umzusetzen.
Am 22. August 2019 war es nun soweit, das Kugel- und Klangspiel wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im Kurpark der Gemeinde wurde das Pendel im Beisein von Berit Schiefer, Bürgermeisterin der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad; Ronny Wähner, Mitglied des Sächsischen Landtages und des Vorstandes des Christlich Sozialen Bildunsgwerkes Sachsen e.V.; Steffen Flath, Staatsminister a.D., und Peter Neunert, Geschäftsführer des SLK sowie im Beisein weiterer Ehrengäste und Partner aus der Region Annaberger Land zum ersten Mal kräftig angeschoben. Symbolisch übergab Ronny Wähner der Bürgermeisterin Berit Schiefer eine Tafel, die über das Pendel und die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Sachsen informiert. Als sich das Pendel in Bewegung setzte, staunten die Kindergartenkinder der Kita Zwergenland, die mit einem begeisternden, kleinen Programm mit selbst gedichteten Liedern und dem Spiel „Die Goldene Brücke“ zuvor für Stimmung gesorgt hatten. Auch die zahlreichen Zuschauer waren begeistert, wie schnell das Pendel „Fahrt aufnehmen“ kann und welche Harmonie die Kugeln und die sanften Klänge ausstrahlen.
Wer die „Goldene Brücke“, wie sie von den Künstlern genannt wird, einmal erleben möchte, ist herzlich nach Thermalbad Wiesenbad eingeladen – schon von der Bundesstraße aus ist sie nicht zu übersehen.

Blickpunkt Crostwitz - Sorbische Geheimnisse jetzt sichtbar

Bei bestem Wetter konnte am Nachmittag des 23. August 2019 das Wandbild „Sorbischer Geheimnisse – Serbske potajnosće“ im Beisein des Staatssekretärs Dr. Frank Pfeil, des Künstlers Stefan Hanusch, des Landtagsabgeordneten Aloysius Mikwauschk, des Bürgermeisters der Gemeinde Crostwitz, Marko Klimann, und des Geschäftsführers des SLK, Peter Neunert, an den Eigentümer des Vierseitenhofes Herrn Krahl übergeben werden.
Der Künstler Stefan Hanusch hatte sich die nicht leichte Aufgabe gestellt, in seinem Wandbild auf die sichtbaren und unsichtbaren Geheimnisse der Oberlausitz aufmerksam zu machen. Auf hervorragende Weise ist ihm das gelungen. Bekannte Bauten und alte Sagen aus dem Sorbischen sind in dem wunderschönen Wandbild durch hohe künstlerische Meisterschaft, auf einzigartige Weise vereint.
Das Wandbild findet eine außerordentlich positive Resonanz bei den Crostwitzern und den Menschen, die in der Region leben. So mancher, der aus der Ferne kommt, hat schon angehalten, um sich an dem so kreativen und inspirierenden Bild zu erfreuen. Einhelliger Tenor - das Wandbild ist ein sehr gelungener und würdiger Beitrag im Rahmen des Wettbewerbs Ideen für den ländlichen Raum im sorbischen Siedlungsgebiet.
Im Namen aller Crostwitzer bedankte sich Bürgermeister Marko Klimann und der Eigentümer Martin Krahl bei denen, die es möglich gemacht haben, dass ein so schönes Kunstwerk jetzt am Giebel des Vier-Seiten-Hofes der Familie Krahl am Ortseingang von Crostwitz zu sehen ist. Ihr besonderer Dank galt dem Künstlern Stefan Hanusch und dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. sowie dem Landtagsabgeordneten Aloysius Mikwauschk.

Blickpunkt Mittelndorf - "Tanz" auf dem Dorfplatz

Im Rahmen des „simul+ Wettbewerbes – Ideen für den ländlichen Raum“ wurde am 23. August 2019 bei idealem Spätsommerwetter die begeh- und bespielbare Freiraumplastik zum Thema „Tanz“ auf dem Dorfplatz im Sebnitzer Ortsteil Mittelndorf übergeben. Geschaffen hat die Freiraumplastik Anna Weinberg, eine Künstlerin aus Dresden. An der Stelle, an welcher heute die Plastik die Mittelndorfer und die zahlreichen Touristen, die das Elbsandsteingebirge besuchen, erfreut, stand früher ein Gasthof, darauf verwies Oberbürgermeister Mike Ruck. Hier hatten die Mittelndorfer mit ihren Bekannten und Gästen oft und gern getanzt sowie die Geselligkeit gepflegt. Sein Dank galt der Künstlerin für dieses kreative und aussagekräftige, zu dem Ort passende Kunstwerk.
Oberbürgermeister Mike Ruck schloss in seinen Dank auch den  Landtagsabgeordneten Jens Michel, der sich sehr von der Idee bis zur Umsetzung dieses Vorhabens engagierte, und das SLK ein.

Blickpunkt Blankenhain - Museum um zwei Kunstwerke reicher

Die Sonne strahlte am 27. August 2019 und freute sich mit allen Anwesenden, als Staatsminister Thomas Schmidt die Kunstwerke „Bäuerin“ und „Bauer“, die der Künstler Michael Fischer-Art im Rahmen des Ideenwettbewerbs für den ländlichen Raum schuf, an das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain offiziell übergab. In der Kategorie Kunst, Kultur und Identität im ländlichen Raum hatte das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. (SLK) den Wettbewerb gewonnen. Seit dem Jahr 2001, als im Deutschen Landwirtschaftsmuseum im Ortsteil Blankenhain der Stadt Crimmitschau das 4. Sächsische Landeserntedankfest stattfand, verbindet das Museum und das SLK eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Diese fand nun auch ihren Ausdruck in der Übergabe der zwei Kunstwerke „Bäuerin“ und „Bauer“.
In seinem Grußwort dankte Landrat Dr. Christoph Scheurer Staatsminister Thomas Schmidt, dem Landtagsabgeordneten Jan Löffler und dem SLK für ihr Engagement für das Deutsche Landwirtschaftsmuseum, das sich in Trägerschaft des Landkreises befindet.

Die Projekte wurden gefördert über den simul+ Wettbewerb – Ideen für den ländlichen Raum, bei welchem das SLK in der Kategorie "Kunst, Kultur, Identität auf dem Land" mit seinem Wettbewerbsbeitrag „Blickpunkte – Kunst im ländlichen Raum“ gewann.

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