Umweltbildung
In enger Kooperation mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und dem Netzwerk Umweltbildung Sachsen, Regionalgruppe Oberlausitz, engagiert sich das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) gemeinsam mit dem Sächsischen Landeskuratorium für die außerschulische Umweltbildung und den projektbezogenen Naturschutz in Sachsen. Darüber hinaus werden grenzüberschreitende Fachprojekte begleitet und überregionale Koordinationsfunktionen wahrgenommen. Dafür beteiligt sich das CSB aktiv an der weiteren Verfestigung des seit 2007 existierenden Trinationalen Netzwerkes Umweltbildung.
Streuobstwiesen - Erhaltung durch Nutzung
Streuobstwiesen und -alleen sind nach § 26 SächsNatSchG geschützte Biotope. Seit 2001 setzen das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. und das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. Vorhaben zur Kartierung, Erhaltung und Nutzung von Streuobstwiesen in Sachsen, aber auch in Niederschlesien und Nordböhmen, um. Folgende Projekte wurden bislang abgeschlossen:
- Streuobstwiesen in und um das Biosphärenreservat: Kartierungen und Analysen
- Streuobstwiesen in und um das Biosphärenreservat: Konzeption, Applikationen und Nutzungen
- Rückkehr der hochstämmigen Obstbäume in die Landschaft
- Konzeption und Herstellung einer Multimedia-Streuobst CD
- Aufbau und Begleitung einer trinationalen AG ''Obstgehölze - Schönheit und Nutzen''
- Naturschutzberatung für Landwirte: Streuobstwiesen
Innerhalb von Fach-Arbeitsgemeinschaften zur Landnutzung wird auch zukünftig, insbesondere grenzüberschreitend, zur Erhaltung und Nutzung der Streuobstbestände, nicht zuletzt als wertvolle genetische Ressource, gearbeitet.
Landwirte pro Naturschutz
Das Pilotprojekt soll am Beispiel von verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben zeigen, dass Landwirte sehr wohl interessiert sind, Naturschutzmaßnahmen auf ihren Flächen umzusetzen. Dazu erfolgt zuerst am Standort Chemnitz-Ebersdorf die konzeptionelle und praktische Umsetzung von Maßnahmen der Landschaftspflege (Neuanlage von Hecken, Gehölzinseln sowie Ergänzungspflanzungen lückenhafter Baumreihen). Innovative Methoden der Information und Umweltkommunikation anhand der Demonstrationsstandorte werden zur Multiplikation der Ergebnisse und zur Sensibilisierung für den Naturschutz in Landwirtschaftsbetrieben genutzt. Beispiele hierfür sind eine transportable und interaktive Info-Hecke sowie das ''Schaufenster in die Landschaft''. Im August 2009 wurden diese auf dem Erlebnisbauernhof Lehm erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Aufbau eines Trinationalen Netzwerkes Umweltbildung

