Eine Marke für Sachsens Lebensmittel
Das Sächsische Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (SLK) ist Träger des Projektes ''Wertschöpfung mit regionalen Produkten im Freistaat Sachsen''. Gefördert und begleitet wird das aus einer gemeinsamen Initiative des Zukunftsforums Landwirtschaft mit der Agrar-Marketing Sachsen e.V. hervorgegangene Kooperationsprojekt durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.
Im Rahmen dieses Projektes fand am Dienstag (27. April 2010) eine Arbeitstagung unter dem Thema ''Eine Marke für Sachsens Lebensmittel'' im Roten Saal des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau statt. Dr. Angelika Tietz, Referatsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, und SLK-Geschäftsführer Peter Neunert begrüßten die Vertreter von Unternehmen der sächsischen Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Lebensmitteleinzelhandels und von branchennahen Vereinen und Verbänden. Die Veranstaltung hatte zum Ziel, einen konstruktiven Dialog zur Entwicklung einer sächsischen Regionalmarke zwischen den verschiedenen Projektpartnern zu fördern. Darüber hinaus galt es, Betriebe zur beispielhaften Einführung einer solchen Marke zu gewinnen. Hinter dem Vorhaben steht die Erhöhung der Wertschöpfung mit Produkten der sächsischen Ernährungs- und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel. Des Weiteren sollen engagierte und regional orientierte Unternehmen kleiner und mittlerer Größe bei der Vermarktung ihrer Produkte unterstützt werden. Erfolgreiche Markeninitiativen aus anderen Bundesländern mit Bezug zur regionalen Herkunft gaben den Anstoß für ein derartiges Projekt. Ein weiterer Hintergrund für die Initiative ist die Tatsache, dass die Verbraucher regionale Produkte immer stärker nachfragen und ein Markenzeichen Qualitätsstandards garantiert.
Die zahlreiche Teilnahme und die rege Diskussion machten deutlich, dass das Interesse an einer gemeinsamen Marke groß ist. Im Gedankenaustausch zeigte sich, dass durch die Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft teils unterschiedliche Erwartungshaltungen mit einer Regionalmarke verknüpft werden. Die größte Herausforderung für die Projektbeteiligten wird somit, die Regionalmarke für möglichst viele Unternehmen attraktiv zu gestalten und die einzelnen Interessen zu bündeln.
Die positiven Signale aus der Arbeitstagung sollten Anlass sein, das Projekt ''Wertschöpfung'' durch aktive Beteiligung, insbesondere aus der Praxis, voranzubringen. Interessierte Betriebe und Unternehmen aus der Ernährungs- und Landwirtschaft bzw. dem Lebensmitteleinzelhandel in Sachsen, die sich gern an diesem Projekt beteiligen möchten, erhalten nähere Informationen beim Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e.V. (Sebastian Klotsche, Bereich Umwelt und Landwirtschaft, Telefon: 03 57 96 / 9 71-24, E-Mail: sebastian.klotsche@slk-miltitz.de).
Dirk Raffe
Öffentlichkeitsarbeit

